22
Februar
2025
Ökumenischer Elternabend Samstag, 22. Februar 2025
16:19

Ökumenischer Elternabend Samstag, 22. Februar 2025

22 Februar 2025 16:19

Heute, Samstag, einen Tag vor der letzten Woche am Vorabend der Fastenzeit, feiern orthodoxe Christen den Ökumenischen Elternsamstag.

Der Allerseelentag – Ökumenischer Elternsamstag – ist denjenigen gewidmet, die in eine andere Welt gegangen sind und ihr Schicksal vor Gott nicht selbstständig ändern können.

Es ist gut, wenn jemand noch Verwandte oder Kinder auf der Erde hat, die eine Kerze anzünden und Proskomedia bestellen können. Es gibt noch mehr unglückliche Tote, Einsame, für die es niemanden gibt, für den man beten kann. Kürzlich sah ich einen alten Mann mit einem Hund in einem Lebensmittelgeschäft, gefolgt von einem Sozialarbeiter. Der alte Mann bat mich fast unter Tränen, ihm eine Flasche Bier zu kaufen, allerdings unbemerkt, da es den Kassierern verboten war, sie ihm zu verkaufen.

Ein Mensch ist in seiner Jugend voller Optimismus (trägt eine „rosarote Brille“), aber je weiter er kommt, desto mehr stößt er auf Probleme, Einschränkungen oder Sorgen durch den Verlust von Verwandten. Kürzlich erzählte ein Bekannter, dass ein anderer, ehemaliger Funkamateur, an Pankreatitis und Delirium tremens gestorben sei. Er war erst etwa 53 Jahre alt. Ein Bekannter sagt: „Der Funkamateur trank so viel, dass es schien, als würde er so schnell wie möglich zu Grabe rennen.“

Das Neue Testament enthält die Bergpredigt Jesu Christi (Matthäusevangelium, Kapitel 5-7), die zunächst schwer vorstellbare Veränderungen im Leben verspricht (die Seligpreisungen) und dann Anforderungen an das menschliche Handeln und die Lebensführung festlegt (Ethikkodex). Die in den 4 Evangelien beschriebenen Ereignisse, die Worte und Taten des Erlösers erfordern das Studium und das Lesen der Interpretationen, d. h. es ist notwendig, Anstrengungen zu unternehmen, um sie zu verstehen.

Der Ausruf, den der Priester beim Morgengottesdienst vorliest, ist hell und ausdrucksstark:„Ehre sei dir, der du uns das Licht gezeigt hast“. Die Implikation ist, dass wir vorher und jetzt im Dunkeln tappen. Aber Gott zeigte das erste Licht, den Beginn der Morgendämmerung, die dem sonnigen Tag vorausgeht.

Während der kurzen Predigt (da heute Samstag und nicht Sonntag ist) fiel es dem Priester auf. Ich schreibe das Zitat aus dem Gedächtnis, bevor ich es vergesse:

Um aus diesem „Königreich der Tränen“ herauszukommen, aber nicht unerwartet in einem unvorbereiteten Zustand vor Gericht zu stehen, müssen wir Zeit dafür haben Reich Gottes schon in diesem Leben in dir selbst.

Das Reich Gottes besteht aus christlicher Sicht darin, die Gebote zu erfüllen und Christus nachzufolgen („Nimm dein Kreuz auf dich und folge mir nach“).



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